Archive for Oktober 2012

Unser Gegner im zweiten Testspiel am 25.10.12 war der SC Alstertal Langenhorn (Scala).
Die erste Überraschung an dem Abend war die Anzahl der Spieler des SCN. Die Anzahl der Spieler im ersten Testspiel betrug 6 Spieler und im Auswärtsspiel in Langenhorn waren es ganze 14 Spieler, so dass es nicht genug Trikots gab (!!!).

An diesem Abend war das Team weniger aufgeregt als noch gegen des SC Ottensen. Aber umso heißer war unser Team auf das Spiel.

Scala machte einen sichereren, besseren Eindruck als der SC Ottensen, unser Gegner im Ersten Testspiel. Vor Allem die Starting Five von Scala war sehr stark, doch ihre Bank war nicht so stark besetzt wie die des SCN. Trotzdem war das Spiel durchgehend sehr ausgeglichen und spannend. Keine Mannschaft konnte sich absetzen.

Beide Mannschaften haben in der zweiten Hälfte des Spiels in der Verteidigung sehr zugelegt, so dass viele Fehlwürfe erzwungen wurden. Die jeweilige Defense hat auch die Rebounds geholt.

Von der Bank kam dann auch lautstarke Unterstützung – von den wartenden Spielern. Dagegen war die teameigene Motivation von Scala zurückhaltender. Wir waren laut!

Scala versuchte mit intensivem Pressing uns unter starken Druck zu setzen, was teilweise auch gelang. Nach paar kleinen Umstellungen gewöhnte sich unser Team jedoch schnell an das Pressing. Unser Spielaufbau wurde ruhiger, Scala hat das Pressing wieder einstellen müssen. Dies lag auch daran, dass wir ruhiger und konzentrierter waren als noch gegen den SC Ottensen.

Die Verteidigung beider Teams war das ganze Spiel über sehr robust, jedoch zum Ende des Spiels schwächelte sie ein wenig. Es lag sicher an dem kräfteraubenden Einsatz. Doch die Führung von Norderstedt wurde nie gebrochen, Norderstedt hat das gesamte Spiel geführt. Der Top-Scorer war Rahel, der das breit gezogene Feld seiner Mitspieler exzellent genutzt hat und vom Gegner nie kontrolliert werden konnte.
Einen Mann des Tages gab es nicht, das komplette Team war der “Mann des Tages“ .

Der Coach von Scala hat das gesamte Spiel sein Team sehr lautstark dirigiert, während Jakob Spielern ruhig einzelne Anweisungen gab. Er musste auch nicht laut werden, denn wir setzten die Anweisungen um und die lautstarke Unterstützung übernahm das Team von ganz alleine. Alles in allem war es eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Nun kann man von einer kleinen Serie sprechen. Zwei Spiele, Zwei Siege. Der nächste Gegner am 3. November und somit auch das erste offizielle Punktspiel ist gegen das Team aus Kaltenkirchen, das sein Spiel gegen BG Ostholstein mit 70 : 30 verlor.

Zum Schluss möchten wir uns bei Robin (SCN Herren-Team) und Kathi (SCN U17) bedanken, die das Spiel als Schiedsrichter betreut haben. Ebenso großer Dank gebührt Thomas (Coach SCN/SCN Herren), Levke, Reka und Hannah (SCN U17) für die Betreuung des Kampfgerichts.
Speziellen Dank an Coach „Bene“ (Assistant Coach SCN U17/SCN Herren) für großartige Motivation und Support unseres Teams.

(Autoren: Johannes & Jakob)

Ähnlich wie beim Spiel in Kisdorf reisten die Norderstedter auch zum Spiel beim Aufsteiger aus Lübeck recht heterogen an. Insgesamt bildeten sich vier “Gruppen” für 10 Spieler und den Coach, die auch früher oder später das Ziel erreichten. Und ähnlich wie in Kisdorf begann der SCN, der dieses mal mit Björn, Bene, Doose, Virus und Thomas startete, konzentriert. Aber damit waren dann die Parallelen zum letzten Auswärtsspiel auch fast vorbei – abgesehen davon, dass die Gastgeber wieder einen Großteil ihrer Punkte aus der Distanz erzielten. Der SCN scorte konzentriert und regelmäßig uns führte so nach sechs Minuten bereits mit 15:3. Eine kurze “Schwächephase”, in der vor allem in der Defense die Positionen nicht mehr gehalten wurden, verhalten den Gastgebern vom TuS Lübeck zu einigen einfachen Punkten, so dass der Rückstand bis zur ersten Pause konstant gehalten wurde. Mit 24:12 ging der SCN in den zweiten Spielabschnitt, kassierte dort zwar den ersten Korb, legte dann aber einen 23:2-Run, der dem Spiel eine vorzeitige Entscheidung brachte. Überhastete Aktionen in der Offense spielten dem TuS dann jedoch in die Karten, denn durch das nun wenig konstruktive Norderstedter Spiel kamen die Gastgeber ein wenig ins Rennen und erzielten ihrerseits die letzten 6 Punkte des Spiels.

Auf diesen Misstand der fehltenden taktischen Disziplin wurde beim Pausentee hingewiesen. Auch der Aspekt, dass die jungen Lübecker nach den erfolgreichen letzten Minuten des zweiten Viertels vielleicht Hoffnung schöpfen könnten, wurde durch das Team angemahnt. Entsprechend konzentriert ging es in den dritten Abschnitt, in dem es allerdings ein wenig dauerte, bis die Norderstedter ihren Vorsprung deutlicher ausbauen konnten. Jetzt waren es die letzten Minuten des Viertels, die einen 12:2-Run und damit den Zwischenstand von 71:32 vor dem Schlussabschnitt brachten. In diesem ließen es die Gäste jedoch wiederholt das Teamplay vermissen und verstrickten sich, gerade am Brett, zu früh in (erfolglose) Einzelaktionen. Dem TuS gelang in der Offense gegen weiterhin beherzt verteidigende Norderstedter auch nicht mehr viel, so dass am Ende ein 87:39 Erfolg stand.

Erfreuchlich hierbei, dass alle Spieler punkten konnten und fünf sogar zweistellig. Weniger erfreulich erneut die Freiwurfquote, die am Ende beim Saisontiefstwert von 33% lag.

Es spielten: Doose (12 Punkte), Jan (5), Rico (15), Erik (11), Virus (11), Björn (5), Thomas (4), Steffen (6), Robin (16), Bene (2)

Mit “nur” 10 Spielern trat der SCN beim ersten Lokalderby dieser Saison in Kisdorf an. Dünner war der Kader im Vergleich zum ersten Spiel vor allem auf der Centerposition, was aber auf die körperliche Überlegenheit der Norderstedter keinen Einfluss hatte und letztlich auch nicht der entscheidende Faktor des Spiels war. Die Gäste starten gut und führten nach 6 Minuten mit 16:8, wobei schon hier sechs der acht Kisdorfer Punkte von jenseits der (alten) Drei-Punkte-Linie erzielt wurden. Dass der Distanzwurf ein stärke der Gastgeber war, darauf war vor dem Spiel hingewiesen worden, alleine die Umsetzung ließ die letzte Konsequenz vermissen. Alleine Oehlrichs erzielte in diesem Viertel drei Dreier (insgesamt 5), das gesamte Kisdorfer Team über die Spieldauer 10 Stück. Alles, was näher am Korb war, hatte der SCN also weitgehend unter Kontrolle. Und das Spiel eigentlich auch, nur dass die Mannschaft sich im zweiten Spielabschnitt ein wenig vom langsamen Spielaufbau und der sehr engen Zone der Gastgäber beeinflussen ließ. Um alle zu wecken, wurde auf Mannverteidigung umgestellt, was aber komplett nach hinten losging und dem BSV Kisdorf eine 32:29 Halbzeitführung einbrachte.

Die Halbzeitansprache war knapp und energisch: Aufwachen, kämpfen und die Dinger rein machen. Auch wenn das das kleine Ein-mal-Eins des Basketballs ist, manchmanl fehlt es einfach daran. Doch die ersten Punkte im dritten Viertel machte der Gastgeber – natürlich per Dreier. Dem folgten in diesem Abschnitt noch zwei weitere, da die Norderstedter Jungs jetzt aber wirklich fighteten, gab es kaum weitere und schon gar keine zweiten Chancen für Kisdorf. Und langsam, vor allem durch Rico, der in diesem Abschnitt 9 seiner 19 Punkte machte, kam man wieder heran. Doch der Rückstand vor dem Schlussviertel betrug immer noch drei Punkte und erneut konnte Kisdorf den ersten Ball in die Reuse schmeißen. Ein befreiender Dreier von Gio, nachdem bis dahin kaum mal ein Ball von weiter weg als Zonenrand sein Ziel traf, brachte die Wende. Punkt um Punkt erzielten die Gäste und konnten sich langsam sogar wieder ein wenig absetzen. In den letzten vier Minuten des Spiels gelang dem BSV zudem kein einziger Korb mehr, so dass sich der SCN zu einem 61:50-Sieg gekrampft und gekämpft hatte. Aber auch solche Spiele müssen erst mal gewonnen werden.

Es spielten: Doose, Rico (19 Punkte, 3 Dreier), Gio (5), Erik (2), Jan (3), Björn (2), Flo (6), Olli (11, 3/3 FW), Robin (13), Bene (2)

Die männliche U16 spielte am 28.9 gegen den SC Ottensen in einem Freundschaftsspiel. Für unser Team war es das erste richtige Basketball-Spiel, und das erste Spiel mit Coach Jakob, der das Team seit 1 ½ Jahren trainiert. Der Gegner spielt bereits die zweite Saison in dieser Zusammensetzung, das anfänglich ein großer Vorteil für den SC Ottensen zu sein schien.

Die Nervosität war vor und in der Anfangsphase des Spiels zu spüren. In der ersten Hälfte, es wurde außnamsweise zwei mal 20 Minuten gespielt, lief es für die Norderstedter Jungs noch nicht so wie geplant. Unser Team lag relativ schnell mit 10 Punkten zurück. Neben der Nervosität hatte unser Team auch einige Probleme sich an das Spielgerät zu gewöhnen und die gegnerischen Spieler zu stellen. Durch die misslungenen Versuche selbst Punkte zu erzielen kam leichter Frust hinzu. Dadurch schlichen sich auch noch Fehler in der Defense ein.
Die Wende kam mit der zweiten Auszeit als Coach Jakob die Zuteilungen in der Defense umstellte. Entscheidend war jedoch die Eigenmotivation des Teams. Tim hat mit seiner intenisve Ansprache unser Team wachgerüttelt. Mit großem Kraftaufwand, konzentrierter Leistung und Disziplin konnte unser Team kurz vor Ende der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen und das Spiel drehen. Am Ende der ersten Halbzeit führte unser Team mit 25:23.

Nach der Halbzeit Ansprache von Coach Jakob trat unser Team sicherer auf und konnte eine 10-Punkteserie erzielen. Dies lag auch an der deutlich erhöhten Trefferquote, und daran, dass unser Team sehr schnell von der Offense in die Defense umgeschaltet hat. Im weiteren Spielverlauf konnten wir die Führung bis auf 20 Punkte ausbauen. In der zweiten Hälfte hat unser Team fast nach belieben gepunktet. Die Kontrolle über das Spiel haben wir anschließend nicht mehr aus der Hand gegeben.
Schließlich triumphierte unser Team souverän mit 50 zu 31.

Unter dem Strich hat das Spiel gezeigt, dass unser Team noch Routine benötigt und sich in den Bereichen Defensive und ruhiger Aufbau noch verbessern muss. Das Positive ist, dass unser Team einen guten Kampfgeist hat. Hier scheint ein richtiges Team zusammenzuwachsen.

(Autoren: Johannes & Jakob)

Für viele war es ein vollkommen neues Gefühl, als Sieger vom Platz zu gehen. Schließlich hatte ein Großteil des Kaders als 2. Herren in der letzten Saison kein Spiel gewonnen. Und auch in der ersten Partie gegen den Oldenburger SV sah es zumindest im ersten Viertel nicht zwingend nach einem ungefährdeten Sieg aus. Zwar lief die Offense recht gut, doch am eigenen Brett wurden den Gästen trotz körperlicher Überlegenheit zuviele zweite Chancen gewährt. Dazu kam eine hohe Trefferquote aus der Halbdistanz, die Oldenburger lange im Spiel hielten. Doch wie prognostiziert sank die Trefferquote ab dem zweiten Spielabschnitt und so konnten die Hausherren die Führung langsam ausbauen. Aus einem 19:18 nach 10 Minuten wurde so zur Halbzeit ein 33:24 Vorsprung. Schon hier zeichnete sich ab, dass den Gästen, ihres Zeichens Absteiger aus der Landesliga, mit einer Sechser-Rotation langsam die Kräfte schwanden, da sie sich immer wieder neuen, frischen Norderstedtern gegen über sahen. Die volle Bank war auf jeden Fall ein Plus.

Allerdings kamen die Gäste motiviert aus der Kabine, stellten die Defense um und kamen Punkt für Punkt heran. Da es aber wirklich nur vereinzelte Punkte waren (während der SCN seinerseits allerdings kaum mehr einen Ball in die Reuse brachte), schmolz der Vorsprung nur unwesentlich. Streckenweise wuchs er sogar wieder, so dass der Sieg eigentlich nie in Gefahr geriet. Zumal die weitgereisten Gäste auch hier wieder ihrer kleinen Rotation Tribut zollen mussten und die Aggressivität in der Defense langsam wieder nachlies. Zwar verhalfen die Gastgeber den Oldenburgern durch einen Wechselfehler noch mal zu einer Chance auf einfache Punkte. Aber diese wurde vergeben und dann der Sack zugemacht. Aus einem 51:44-Vorsprung in der 33. Minute wurde bis zum Spielende dann doch noch ein 65:47 Sieg. Der erste – und das gegen das sicherlich nicht schwächste Team der Liga.

Grundsätzlich sah das Spiel der neuformierten Herren recht gut aus. Natürlich gilt es, Kleinigkeiten zu korrigieren, aber für das erste Spiel war das schon mal gar nicht schlecht. Wenn auch auf jeden Fall noch Luft nach oben ist.

Es spielten: Doose (8 Punkte), Eike, Rico (18, 2 Dreier), Gio (4), Erik, Virus (14), Björn (2), Flo (4), Olli (13, 3/3 FW), Thomas, Steffen (2), Bene